"Drilling" endlich komplett

Von Josef-Johann Wieder, 25.10.2018 - 15:32 Uhr

 

Das Tauziehen um eine auch für die Nachbarn vertretbare Lösung dauerte zwei Jahre. Nun ist der Knoten durchschlagen: Die "Nova Sedes Wohnungsbau" aus Neustadt kann die große Baulücke an der Pfeifferstraße am Hammerweg schließen.

 
30 Mietwohnungen will die Nova Sedes auf dem freien Areal zwischen Grillparzer- (rechts) und Meiserstraße (links) errichten.

(wd) Mit den beiden großen Gebäuden folgte die Universalbau vor über zwei Jahrzehnten dem Trend zum verdichteten Wohnen. Auf dem großen Grundstück zwischen Grillparzer- und Meiserstraße waren drei hochgeschossige Gebäude geplant und genehmigt. Gebaut wurden aber nur zwei Komplexe. Die "Nova Sedes Wohnungsbau e. G." aus Neustadt/WN schickt sich nun an, den "Drilling" an der Pfeifferstraße zu komplettieren.

Vorstand Gunnar Hackl musste einen weiten Weg gehen. Die Nachbarn wollten die ursprünglich doch recht massive Bauweise nicht mittragen. Plötzlich galt auch die Baugenehmigung nicht mehr. Es musste ein vorhabenbezogener Bebauungsplan aufgestellt und durch das Genehmigungsverfahren geschickt werden. Am Donnerstag stimmte der Bau- und Planungsausschuss den aktuellen Unterlagen zu. Der Bebauungsplan geht ins weitere Verfahren.

Gunnar Hackl, der als Vorstand auch die Fides Wohnungsbaugenossenschaft führt - die Schwester der "Nova Sedes" -, hofft darauf, dass im Frühjahr 2019 das Bebauungsplanverfahren abgeschlossen werden kann, so dass dann die Baugenehmigung vorliegt. Für den Bau der 30 Wohnungen (ursprünglich waren 20 Prozent mehr möglich) rechnet er mit einem Investitionsvolumen von rund 7 Millionen Euro.

Die Wohnungen, die im Mietbestand der "Nova Sedes" bleiben sollen, sind zwischen 57 und 86 Quadratmeter groß, verfügen jeweils über Balkon und Tiefgaragen-Stellplatz. Um die neuen Vorgaben der Stadt erfüllen zu können, mussten Thomas Gleißner und Rainer Pichl (Büro APG 90) die Pläne zurückschneiden. Sie verzichteten auf einen kleinen Querflügel, reduzierten damit die mögliche Nutzfläche von 3000 auf unter 2300 Quadratmeter. Vom L-förmigen Gebäude blieb nur noch eine Stange. Mit dem Bezug der Wohnungen rechnet Hackl noch im Herbst 2020.


Die Süd-West-Ansicht des Wohngebäudes der Nova Sedes, für das ein vorhabenbezogener Bebauungsplan erstellt werden muss.

 

Quelle: onetz.de, Josef-Johann Wieder 25.09.2018 - 15:15 Uhr

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